Akupunktur ist eine der faszinierendsten Heilweisen, die der Mensch hervorgebracht hat.
Die Akupunktur wurzelt in dem 4000 Jahre alten Erfahrungsschatz chinesischer Ärzte. Erstmals wurden ca. 300 a.C. die Weisheiten dieser Heilkunst dokumentiert. Heute bereichert die Akupunktur über alle kulturellen Grenzen hinweg die Heilungsmöglichkeiten, auch der westlichen Medizin.
Seit 1979 empfehlen Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Akupunkturtherapie offiziell bei über 40 Krankheiten.
Modernste Forschungsergebnisse versuchen, die Wirksamkeit der Akupunktur zu belegen. Die feinen Akupunkturreize hemmen bereits auf Rückenmarksebene die Weiterleitung des Schmerzreizes zum Gehirn. Der Körper produziert nach Akupunktur psychisch ausgleichende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Hormone (Endorphine u.a.).
Nach neueren Erkenntnissen fördert die Akupunktur über immunologische Mechanismen die Regeneration geschädigter Gewebe.
Die Akupunktur ist bei sachgemäßer Anwendung sehr nebenwirkungsarm. Eine besonders schmerzarme und schonende Therapie ermöglichen speziell geschliffene Akupunktur-Einmal-Nadeln. Die Übertragung von Krankheiten ist durch den einmaligen Gebrauch ausgeschlossen.
Eine Akupunktursitzung dauert zwischen 30-60 Minuten. Eine Behandlungsserie umfasst 6-20 Sitzungen. Zusätzlich wird mitunter auch die chinesische Moxatherapie (Wärmetherapie) eingesetzt. Sonderformensind die Ohr-, Hand- und Schädelakupunktur.
Achten Sie darauf, dass Sie bei der Therapie entspannt liegen oder sitzen. Lenken Sie sich während der Behandlung nicht ab. Konzentrieren Sie sich auf das typische De Qi-Gefühl der Akupunktur (Wärme und leichter Druck). Vielleicht gelingt es Ihnen, den durch die Akupunktur angeregten Energiefluss in Ihrem Körper zu spüren.
Auch, wenn Sie nach einer Behandlung plötzlich beschwerdefrei sein sollten, schonen Sie sich noch unbedingt. Vermeiden Sie, Ihre Beschwerden zu provozieren. Während und nach einer Akupunktur versucht Ihr Körper zu heilen - gönnen Sie ihm hierfür Zeit und Ruhe!