Chirotherapie, auch Manuelle Medizin, Manuelle Therapie oder - von Heilpraktikern - "Chiropraktik" genannt, ist eine Reflextherapie. Durch gezielte Handgriffe können reversible, also behebbare Funktionsstörungen an Wirbelsäule und Extremitäten behandelt werden.
Unter einer reversiblen Störung versteht man in diesem Fall eine Behinderung des "Gelenkspiels" zwischen zwei Knochen, im weitesten Sinne eine Bewegungseinschränkung. Sie kann mit muskulären Verspannungen, Schmerzen und manchmal mit subjektiv empfundener Atemnot oder Schwindel einhergehen.
Die Chirotherapeuten sprechen von einer "Blockierung", einer Fehlfunktion im Gelenk. Diese kann durch Fehlhaltung, falsche Belastung, einen Unfall, berufliche oder private Überlastung oder einfach durch eine unglückliche Bewegung ausgelöst worden sein.
Ursache dafür kann eine Fehlfunktion der Halswirbelsäule sein- "Herzschmerzen", für die der Hausarzt keine Ursache findet -
oft ist eine einfache Rippenblockierung der Grund dafür
- Beschwerden im Bereich der Schulterblätter
auch hier liegt häufig eine Rippenblockierung vor- Lendenwirbelsäulen- oder Beckenschmerzen
sehr oft ist eine Blockierung des Gelenkes zwischen Kreuzbein und Beckenschaufel der Auslöser dafür.
Der Patient wird in der Chirotherapie ohne Einsatz von Geräten, nur mit den Händen untersucht. Die Störungen können ertastet werden und durch besondere Handgriffe wird das Gelenkspiel wieder hergestellt. So kann sich die reflektorisch verspannte Muskulatur wieder entspannen und die Beschwerden können verschwinden.
Etwas bekannter sind sogenannte "Manipulationstechniken", bei denen es typischerweise knackt.
Diese wende ich jedoch nicht an.